Rückzahlung Bildungskredit – Ausbildungsdarlehen, Kredite und Finanzierungsmöglichkeiten

Durch die Bundesregierung werden Bildungskredite vergeben, die durch relativ niedrige Zinsen sehr beliebt sind und über eine lange Tilgungsphase verfügen. Die Beschleunigung und die Sicherung der Ausbildung stehen dabei im Vordergrund und sollen durch den Bildungskredit gewährleistet werden. Außerdem soll durch einen Bildungskredit ein vorzeitiges Abbrechen der Ausbildung auf Grund von fehlenden finanziellen Mitteln verhindert werden.

In einem Ausbildungsabschnitt können dem Kreditnehmer etwas über 7.000 Euro bewilligt werden. Der Antrag für den Bildungskredit wird von dem Kreditinteressenten zum Bundesverwaltungsamt gesendet werden. Dort werden die Bedingungen geprüft, um zu erfahren, ob die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind. Wird der Antrag bewilligt, so erhält der Antragsteller ein verbindliches Kreditangebot der KfW, das ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Die KfW übernimmt die weiteren Vorgehensweisen, wie den Vertragsabschluss und die Auszahlung der monatlichen Raten.

Die Rückzahlung beginnt vier Jahre nach der ersten Bewilligung und muss verzinst werden. Die Verzinsung beginnt bereits am ersten Tag der Bewilligung und wird bis zur Rückzahlung gestundet. Rechtzeitig vor Beginn der Tilgungsphase erhalten Sie selbstverständlich eine Mitteilung von der KfW über den Rückzahlungsbetrag und die enthaltenen Zinsen. Mindestens 120 Euro müssen monatlich zurückgezahlt werden. Sollte es nicht möglich sein zu diesem Zeitpunkt den Kredit zu tilgen, können Sie eine Stundung bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau beantragen. Eine Rückzahlung über den gesamten Betrag ist selbstverständlich auch möglich.

Bildungskredit

Mit einem Bildungskredit haben auch zukünftige Studenten aus Familien mit schwachem finanziellen Hintergrund die Möglichkeit ihr Wunschstudium aufzunehmen und zu finanzieren. Die Studenten können sich voll auf ihr Studium konzentrieren und müssen nicht noch nebenbei jobben, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Der Bildungskredit wird bis zu einem gewissen Volumen beantragt und dann in Monatsraten an den Studenten ausgezahlt. In der Regel gibt es auch die Möglichkeit sich einen bestimmten Betrag als Einmahlzahlung auszahlen zu lassen, um größere ausbildungsbezogene Aufwendungen zu Beginn des Studiums stemmen zu können. Vor allem ein Laptop, den man heute als Student in so gut wie jedem Studiengang braucht, kann so finanziert werden.

Die Rückzahlung des Kredits kann flexibel geregelt werden, erfolgt aber meistens ca. zwei Jahre nach der letzten Rate. Es ist aber in der Regel möglich die Rückzahlung vorzuziehen, falls genügend finanzielle Mittel vorhanden sind. So kann der gesamte Kredit abbezahlt, oder eine höhere monatliche Rate als vorgegeben bezahlt werden, um Zinskosten zu sparen.

Rückzahlung des Bildungskredites

Wenn Sie Teile Ihres Studiums mit einem Bildungskredit finanziert haben, müssen Sie diesen später wieder zurückzahlen. Nach dem Ende Ihres Studiums bleibt Ihnen dafür jedoch noch etwas Zeit, denn Sie müssen grundsätzlich immer erst vier Jahre nach dem Beginn der Auszahlung des Kredites mit der Rückzahlung beginnen. Hierüber erhalten Sie dann zu gegebener Zeit einen schriftlichen Bescheid.

Alle Rückzahlungen sind an die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu leisten. Unabhängig davon, wie hoch Ihr monatliches Einkommen ist, müssen Sie für die Rückzahlung immer 120 EUR pro Monat aufwenden. Die Tilgungsraten werden dann von Ihrem Girokonto eingezogen. Dieses Konto ist in der Regel identisch mit dem Konto, welches Sie bereits bei der Antragstellung für den Bildungskredit angegeben haben und auf welchem Sie auch Ihre monatlichen Kreditraten empfangen haben. Ändert sich Ihr Konto oder Ihre Anschrift in der Zwischenzeit, müssen Sie die KfW umgehend davon in Kenntnis setzen.

Falls Sie den Wunsch haben, Ihren Bildungskredit vorzeitig zurückzuzahlen, können Sie dies jederzeit gern tun. Sie müssen dies nur im Voraus mit der KfW absprechen. Andererseits kann jedoch auch der Fall eintreten, dass Sie aufgrund von Arbeitslosigkeit oder eines zu geringen Einkommens nicht in der Lage sind, die monatlichen Tilgungsraten aufzubringen. Dann ist auch eine Stundung der Rückzahlung möglich.